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Thema Freistellungsantrag an der Berufsschule des DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUMs

Ein neues Schuljahr hat begonnen, die Auszubildenden besuchen die Berufsschule lt. Schuljahresplan. Aufgrund der besonderen Situation in der Hotellerie und Gastronomie sind viele Betriebe schnell geneigt, ihre Auszubildenden, auch während der Berufsschulwochen im Betrieb einzusetzen, um den akuten Personalmangel zu kompensieren.

Jedoch an dieser Stelle sollten wir an unsere Auszubildenden denken, welche noch keinen Berufsabschluss haben. Unsere gemeinsamen Bestrebungen müssen darauf abzielen, die Auszubildenden zu einem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu führen.

Dies ist gesetzlich gesichert. Der Ausbildungsbetrieb hat die Pflicht, seine Auszubildenden zum Besuch der Berufsschule freizustellen. Der § 15 BBiG und der § 7 ThürBSO regeln eindeutig, dass Auszubildende für hausinterne Schulungsmaßnahmen oder Weiterbildungsveranstaltungen von der Berufsschule freigestellt werden können.

Die Freistellung eines Schülers innerhalb eines Schuljahres darf die Gesamtdauer von 5 Unterrichtstagen nicht überschreiten.

Sollte aus o.g. Gründen eine Freistellung erforderlich sein, ist vom Betrieb rechtzeitig ein entsprechender Antrag an die Schulleitung zu stellen. Diese prüft den Antrag und entscheidet über eine Genehmigung oder Ablehnung.

Unsere Auszubildenden können die Fachkräfte von morgen sein, wenn wir ihnen alle Möglichkeiten einräumen, sich das notwendige Wissen, Kenntnisse, Fähig- und Fertigkeiten anzueignen.

Land fördert Azubi-Gewinnung im Hotel- und Gaststättengewerbe

Tiefensee: Fachkräftemangel darf nicht zur Wachstumsbremse werden – Minister besucht DEHOGA-Kompetenzzentrum

Mit gut 600.000 Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium seit Mitte 2020 ein Projekt des DEHOGA Thüringen zur Fachkräftegewinnung in Hotellerie und Gastronomie. Angesichts rückläufiger Bewerberzahlen sollen über das Programm „Ausbildungskoordination im Thüringer Gastgewerbe“ vor allem im Ausland zusätzliche Auszubildende angeworben werden. Es hat eine Laufzeit bis Ende 2023. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee informierte sich heute bei einem Besuch des DEHOGA-Kompetenzzentrums in Erfurt über die Ausbildung der künftigen gastgewerblichen Tourismusfachkräfte unter Corona-Bedingungen.

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Willkommen bei den Gastgebern

Im Gastgewerbe gibt es sechs Ausbildungsberufe - Koch/Köchin, Restaurantfachmann/Frau, Hotelfachmann/Frau Hotelkaufmann/Frau, Fachmann/Frau für Systemgastronomie sowie Fachkraft im Gastgewerbe vorgestellt. Die nötigen Voraussetzungen, Ausbildungsdauer, Berufsaussichten und auch Weiterbildungsmöglichkeiten werden für das jeweilige Tätigkeitsfeld in der DEHOGA Ausbildungsbroschüre aufgezeigt.

Zudem gibt die Broschüre Tipps für die Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz, zu Karrierechancen und Weiterbildungen. Auf die Profi-Gastgeber von morgen warten nach ihrer Ausbildung interessante Menschen, faszinierende Begegnungen und tolle Entfaltungsmöglichkeiten. Die wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg sind Team- und Kommunikationsfähigkeit, Freundlichkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. Aber vor allem zählt die persönliche Einstellung, mit Leidenschaft und Freude für die genussvollen und glücklichen Momente zu schaffen.

Die Zahlen beweisen: Urlaub in Deutschland boomt. Das Gastgewerbe befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Umso wichtiger sind und bleiben gut ausgebildete motivierte Fachkräfte in der Branche.

Gastronomie und Hotellerie bieten sichere Arbeitsplätze mit besten Aufstiegschancen für alle, die Freude daran haben, mit Menschen zu arbeiten.

Ausbildungsbroschüre 2019 zum Download